Mit ‘Blueprints’ präsentieren Labasheeda aus Amsterdam ein faszinierendes Klangexperiment. Das Noise Rock und Art Punk Trio entführt uns auf eine Reise durch brodelnde Basslinien, chaotische Gitarrenriffs und melancholische Gesangspassagen. Ein Album, das mit unkonventionellen Instrumenten und durchdachten Kompositionen beeindruckt.

Labasheeda’s neues Album “Blueprints” iseine klangliche Achterbahnfahrt, die den Hörer in eine Welt voller Überraschungen entführt. Das Album beginnt mit dem energetischen Opener “Fossils”, der mit seinen druckvollen Rhythmen und eingängigen Melodien sofort fesselt. Die Band zeigt eine beeindruckende Vielseitigkeit, indem sie zwischen dichten, chaotischen Tracks wie “Vanity” und zarten, verträumten Stücken wie “Curiosity” wechselt.

Besonders bemerkenswert ist die unkonventionelle Instrumentierung auf diesem Album. Der Einsatz von Marimba, Cello und Double Bass verleiht den Songs eine unerwartete Tiefe und Textur. Saskia van der Giessen’s markante Stimme schwebt über den Kompositionen und verleiht den Songs eine melancholische Note. Die Violine, ebenfalls gespielt von Saskia, verleiht einigen Tracks eine zusätzliche emotionale Ebene.

Die Songstrukturen auf “Blueprints” sind komplex und fordern die Aufmerksamkeit des Hörers. Tracks wie “Procedure” und “What Remains Is Love” spielen mit ungewöhnlichen Zeit Signaturen und überraschenden Wendungen, was dem Album eine raffinierte Note verleiht. Die Produktion ist makellos, jeder Song klingt klar und durchdacht.

Insgesamt schafft es Labasheeda, eine Atmosphäre von Intensität und Melancholie zu erschaffen, die den Hörer in den Bann zieht. Das Album ist eine Hommage an experimentelle Rockmusik und zeigt die Band von ihrer kreativen Seite. “Blueprints” verdient seine Bewertung von 8/10 und wird Liebhaber von anspruchsvoller Musik begeistern.

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